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10+1 Tipps wie du Newsletter schreibst, die dir garantiert Kunden bringen [inkl. Beispielen]

Lass uns einsteigen! Achtung: Die Reihenfolge habe ich extra so gewählt, dass Du Schritt für Schritt alles durchgehen und nacheinander „abhaken“ kannst. Fangen wir damit an, was Du tun solltest BEVOR Du mit dem schreiben überhaupt loslegst. 

Mit welcher Absicht schreibst Du diese E-Mail?

Denk immer daran, dass Du deinen Newsletter nicht nur aus Spaß an der Freude schreibst (außer es ist dein Hobby, Newsletter zu schreiben).

Du verfolgst damit ein klares Ziel und nutzt dieses Element als Teil deiner Marketing-Strategie – um Kunden zu gewinnen!

JEDER Newsletter, den Du versendest sollte EIN einziges klares Ziel haben.

Ziele deines Newsletters könnten zum Beispiel sein:

  • Vertrauen aufbauen (z.B. durch eine persönliche Geschichte)
  • Leser zu deinem Blog/ Podcast/ Youtube Video schicken
  • Etwas Verkaufen (deinen Kurs / ein neues Angebot/ einen Workshop)
  • Deine Expertise herausstellen (durch Mehrwert für deinen Leser)
  • Unterhaltung bieten

Überlege Dir also VOR dem Schreiben, was dein Ziel für den jeweiligen Newsletter ist. Am besten schreibst Du es Dir auf und klebst es sichtbar irgendwo hin, damit Du es auch während des Schreibens immer wieder überprüfen kannst.

Deine Zielgruppe

Zugegeben – diese Überlegung solltest Du nicht erst beim Schreiben des Newsletters anstellen, sondern bereits viel früher. Dennoch ist es mir wichtig, es nochmal hier an dieser Stelle aufzuführen, denn es wird sooo oft vergessen.

Du musst wissen, wer deine potenziellen Kunden sind! Welche Herausforderungen haben sie? Welche Ziele möchten sie erreichen? Was brauchen sie, um das zu erreichen?

Ohne diese Informationen wird dein Marketing (egal ob über Social Media, Blog, E-Mail-Marketing) ins Leere laufen und ist einfach Zeitverschwendung.

Auch beim Schreiben deines Newsletters solltest Du deine:n Wunschkund:in immer vor Augen haben.

Was genau  hast er/sie von dieser E-Mail? Und wie stimmt das mit deiner Absicht (siehe Punkt 1) überein?

Jetzt kommen wir zum eigentlichen Schreiben des Newsletters.

Fangen wir mit dem an, was deine Leser als allererstes sehen:

Die Betreffzeile deines Newsletters

Wenn deine Betreffzeile kacke ist (entschuldige den Ausdruck), dann wird deine Mail nicht geöffnet – somit kannst Du dir die komplette Mühe sparen.

Die Auswahl der Betreffzeile darf also ruhig etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Ich bekomme ca. 30 Mails jeden Tag in mein privates Postfach…fast alles Newsletter…davon öffne ich wenn es hoch kommt 3-5 Stück. Weil mich die Betreffzeile catcht und ich unbedingt wissen will, was drin steht.

Was macht denn jetzt eine gute Betreffzeile aus?

Sie sollte Spannung erzeugen und zum Weiterlesen anregen.

Das erreichst Du durch eine spannende oder provokative bzw. kontroverse Aussage oder Fragestellung (die Du natürlich in der Mail dann entsprechend aufklärst).

  • Yoga macht krank!
  • Ich mache Schluss…

Oder aber, in dem Du komplett offen lässt, worum es geht.

  • Bist Du Team A oder Team B?
  • Mache nicht diesen einen Fehler!

Eine weitere Möglichkeit ist es, einen Wunsch oder eine Herausforderung deiner Zielgruppe zu formulieren.

Je besser Du die Herausforderungen und Wünsche deiner Zielgruppe kennst, desto leichter fällt es Dir etwas zu schreiben, was sie Mitten ins Herz trifft.

  • Wie Du endlich dein Wunschgewicht erreichst – ohne zu hungern
  • Hast Du auch immer Rückenschmerzen vom vielen Sitzen?

Newsletter mit persönlichen Geschichten (in denen sich deine Wunschkunden wiedererkennen) werden auch gerne gelesen.

  • Wie ich es geschafft habe, dass mein Kind mir endlich zuhört

Bonus Tipp: Beobachte doch mal ein paar Tage lang, welche Newsletter Du selbst öffnest und orientiere (nicht abschreiben!) dich daran.

Bonus Tipp 2: Wähle einen immer wiederkehrenden Smiley für deine Betreffzeile – so wissen deine Leser sofort, dass Du es bist.

Der Pre-Header Text

Das ist der Text, der unterhalb der Betreffzeile angezeigt wird. Ich nutze Active Campaign und da wird automatisch die erste Zeile der E-Mail angezeigt, wenn Du das nicht änderst.

Beispiel: Newsletter Betreff und Pre-Header

Ich bin ein Fan davon, im Pre-Header Text noch weiter die Spannung aufzubauen.

Du kannst Dich dazu an den „Regeln“ für die Betreffzeile orientieren.

Beachte, dass es je nach Anbieter deiner Leser unterschiedlich ist, wie viel davon angezeigt wird. Die ersten Worte sind also entscheidend.

Der Absender

Bei Active Campaign (und sicher auch bei den meisten anderen E-Mail-Marketing Softwares) kannst Du frei wählen, was da als Absender stehen soll.

Beispiel: Newsletter Absender

Ich rate dazu, immer denselben Namen zu verwenden.

Ich hatte mal einen Newsletter abonniert bei dem immer wieder ein anderer Name als Absender verwendet wurde. Mal war es nur der Vorname, mal der komlette, mal die Mail-Adresse…Ok – das könnte auch zum Testen gewesen sein…jedenfalls habe ich überhaupt nicht kapiert, dass die alle von derselben Person kamen.

Wähle weise!

Unter welchem Namen kennen Dich deine Leser? Mein voller Namen zum Beispiel ist Carolin Möller – im Netz bin ich aber ausschließlich unter Caro Möller unterwegs. Also verwende ich im Newsletter auch diesen Namen.

Wenn deine Nutzer hauptsächlich über dein Instagrammprofil kommen oder Du einen sehr eingängigen Blognamen hast (ich hatte mal einen Blog der hieß „Öko Muddi“), dann kannst Du natürlich auch diesen verwenden.

Die einfache Regel lautet: Die Leser sollten wissen, wer Du bist.

Ich würde davon abraten, nur den Vornamen zu verwenden, da dies zu uneindeutig ist.

Persönliche Ansprache

Die meisten E-Mail-Marketing Anbieter geben Dir die Möglichkeit deine Leser automatisiert z.B. mit ihrem Namen anzusprechen. Dazu verwendest Du einen so genannten Personalisierungs-Tag. Bei ActiveCampaign sieht das ganze folgendermaßen aus:

Newsletter personalisieren in ActiveCampaign

Somit kannst Du bereits in der Betreffzeile oder in der Anrede oder im Verlauf der E-Mail deine Leser mit dem Namen ansprechen. Dies baut Vertrauen auf und sorgt für ein gutes Gefühl bei deinem Leser (um es mal auf Nicht-Marketing-Slang zu formulieren).

So..nachdem Du nun alle Möglichkeiten kennst, damit deine E-Mail auch wirklich geöffnet wird, kommen wir zum nächsten wichtigen Teil. Dem Textaufbau.

Der ist am besten so gestaltet, dass deine Leser bis ganz zu, Schluss lesen.

Der Textaufbau

Fangen wir mit dem einfachen Part an.

Eine Marketing E-Mail sollte NICHT wie eine Marketing E-Mail klingen! Denn darauf hat keiner Bock.

Stattdessen versuche so zu schreiben, als würdest Du mit deiner besten Freundin plaudern. Und ja, ich schreibe „plaudern“. Oft schreiben wir nämlich viel förmlicher als wir sprechen würden.

Zur Übung kannst Du deine Texte auch mal einfach in dein Handy einsprechen und danach abtippen. Dann löschst Du unnötige Füllwörter raus und strukturierst den Text nochmal etwas.

Zur Struktur kommen wir jetzt.

Ich bin ein großer Fan von einfach umsetzbaren und wissenschaftlich geprüften Modellen und Formeln.

Und da eignet sich das AIDA-Modell super, um (Verkaufs-)Texte zu erstellen, die deine Leser wirklich bis zum Schluss lesen wollen.

Ja, das Modell ist uralt – aber hey – es wirkt. Und ist einfach umzusetzen.

AIDA Formel für Newsletter

Die vier Schritte kurz erläutert:

Awareness oder Attention

Du musst dafür sorgen, dass dein Text gelesen wird (diese Regel haben wir bereits bei der Betreffzeile/ dem Pre-Header-Text besprochen). Dies schaffst Du, indem Du direkt am Anfang mit etwas startest, das die Aufmerksamkeit (Attention) deines Lesers erregt.

Das kann übrigens auch ein Bild oder eine Grafik sein oder ein tolles Zitat.

Ich empfehle daher immer, DIREKT einzusteigen und kein langes BlaBla als Vorgeplänkel zu wählen.

„Hallo ich bins wieder, eure Moni und im heutigen Newsletter möchte ich euch erzählen,…“ da hab ich schon längst weggeklickt…

Besser:

„Du willst endlich deine scheiß Rückenschmerzen loswerden, ohne dafür jeden Tag eine Stunde ins Fitnessstudio zu gehen? Ich verrate Dir, wie das geht.“

(ob Du „scheiß“ schreibst, kommt natürlich auf Dich und deine Zielgruppe an)

Interest

Jetzt geht es darum, die gewonnene Aufmerksamkeit in echtes Interesse umzuwandeln.

Dies kannst Du einfach erreichen, indem Du zum Beispiel auf die tatsächlichen Herausforderungen deiner Zielgruppe eingehst. Oder von deinen persönlichen Herausforderungen sprichst (die natürlich dieselben wie die deiner Zielgruppe sind à Es geht NIE nur um Dich!).

Desire

Im ersten Abschnitt ging es um DEINE Absicht mit der Du den Newsletter schreibst. Nun gilt es, bei deinen Lesern den Wunsch zu entwickeln, die von Dir gesetzte Absicht ebenfalls zu spüren. Deswegen ist es so wichtig, diese Absicht schon ganz zu Beginn festzulegen.

Im besten Fall sollte dein Leser spätestens jetzt denken „Das will ich auch“. Selbst wenn Du in dieser E-Mail gar nichts verkaufen möchtest, bereitest Du deine Leser schon jetzt auf künftige Angebote bzw. eine Zusammenarbeit mit Dir vor.

Erzähle zum Beispiel, wie Du eine bestimmte Herausforderung gemeistert hast oder bringe Testimonials an, die die Qualität deiner Arbeit bestätigen.

Action

Dies beschreibt die eigentliche Handlung. Also den Kauf oder eine Antwort auf deine E-Mail, ein Follow auf deinem Social Media Kanal, den Klick auf dein YouTube Video etc.

Mehr dazu findest Du unter Punkt XYZ „Call-To-Action“.

Storytelling

Auf diesen Punkt gehe ich hier nur sehr kurz ein, denn darüber kann man tatsächlich ganze Bücher schreiben und ich plane noch einen ausführlichen Blogartikel dazu.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Geschichten viel einfacher im Gedächtnis bleiben, als reine Fakten.

All die Schritte, die wir in diesem Artikel besprechen gehören bereits zum Thema Storytelling.

Wenn Du einen Bonusschritt gehen willst, dann versuche deinen Inhalt in eine kleine Geschichte zu verpacken oder bereits direkt zum Einstieg (Attention) eine Story aufzugreifen.

Beispiel:

„Meine Kundin, kämpfte monatelang mit stagnierenden oder sogar rückläufigen Umsätzen. Und dann hat sie drei Dinge verändert und plötzlich konnte sie gar nicht mehr alle Anfragen auf einmal bedienen.“

Ganz ehrlich: Wer würde denn hier NICHT wissen wollen, welche drei Dinge sie geändert hat?? (Natürlich nur, wenn Du zu der Zielgruppe gehörst, die ebenfalls diese Herausforderung hat)

Lesbarkeit, Formatierung und Mobile Optimierung

Dieser Punkt wird leider viel zu oft missachtet und dadurch wird so viel guter Inhalt gar nicht erst gelesen.

Lesbarkeit:

Schreibe kurze Sätze. Einfache Sprache, die deine Zielgruppe versteht. Vermeide Füllwörter und ausschweifende irrelevante Nebenschauplätze.

Formatierung:

Arbeite mit Fettgedruckt, Signalfarben & kurzen Absätzen. Natürlich rede ich nicht davon, dass Du ALLEs BUNT und FETT machen sollst. Sondern die wichtigsten Worte, Absätze, Links. Und nutze gerne auch einen farbigen Hintergrund, wenn es sich anbietet.

Hier mal ein Beispiel aus einem meiner Newsletter:

Formatierung deines Newsletters

Mobile Optimierung:

Über 50% der Mails werden schon jetzt am Handy gelesen (Tendenz sicher steigend). Daher solltest Du immer vorher testen, wie deine Mail auf dem Handy lesbar ist. Beachte, dass auf dem Handy z.B. 2-3 Sätze manchmal schon eine ganze Seite füllen. Daher ist es UMSO wichtiger die oben genannten Punkte zu beachten.

Ein Call-To-Action/Das P.S.

Weiter oben haben wir bereits geklärt, dass deine E-Mail IMMER ein Ziel verfolgen soll. Wie bringst Du jetzt deine Leser dazu, dein Produkt zu kaufen, dir auf Instagram zu folgen oder dein YouTube Video anzuschauen?

In dem Du es ihnen sagst.

Ja, so einfach ist es und doch wird es so oft nicht gemacht. Weil wir davon ausgehen, dass die Leute schon wissen werden, was zu tun ist.

Jeder Denkprozess im Gehirn kostet wertvolle Kalorien und wir sind von Natur aus dazu ausgelegt, damit möglichst sparsam umzugehen.

Also mach es Ihnen einfach.

„Jetzt hier klicken“

„Klicke hier, um zum Video zu kommen“

„Schau dir jetzt das Video an“

„Buche dein kostenfreies Vorgespräch“

Du musst es ihnen übrigens nicht nur einmal sagen. Du kannst auch mehrmals im Text darauf hinweisen. Kannst neben einem normalen Link noch einen Button einfügen. Hier ein beispiel aus einem meiner Newsletter:

Call to Action Newsletter

Du siehst bereits, dass ich hier das PS verwendet habe.

Selbst wenn wir die Mail gar nicht wirklich lesen, sondern nur bis zum Ende scrollen, wird das PS am Ende häufiger gelesen. Du kannst hier strategisch einen weiteren Call to Action einbauen, oder eine wichtige Botschaft mitgeben.

z.B.: PS: Schau unbedingt morgen wieder in meinen Newsletter rein, denn da erwartet Dich eine mega Überraschung.

Bonustipp – 10+1: Dein Branding

Dieser Punkt ist aus meiner Sicht zwar wichtig, gleichzeitig möchte ich nicht, dass Du dich davon abhalten lässt, JETZT mit dem Aufbau deiner E-Mail-Liste zu beginnen, weil dein Branding noch nicht steht.

Hast Du bereits ein Branding, dann nutze gerne deine Markenfarben und ähnliche (gut lesbare) Schriftarten auch für deinen Newsletter. Buttons, Hintergründe, Bilder können dann dein Branding wiederspiegeln und führen dazu, dass deine Leser auf einen Blick erkennen, dass Du es bist.

Hast Du noch Fragen? Dann schreib mir gerne eine Nachricht bei Instagram:

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Perfekt für alle, die noch keinen Newsletter haben oder damit noch nicht wirklich neue KundInnen gewinnen.

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